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Frühling 2017

Schon zum sechsten Mal laden wir Sie, geschätzte Leserinnen und Leser, ein, einen Blick in die Gebiete der SOB-Welt zu werfen, die Reisende nie oder nur selten zu Gesicht bekommen.

Wer mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs ist, kennt die Situation vielleicht aus eigener Erfahrung oder aus Beobachtungen: Reisen mit Fahrrad, Kinderwagen, viel Gepäck oder mit einer verletzungs- oder altersbedingten Gehbehinderung ist beschwerlich. Wie reisen Menschen, die mit einer permanenten Beeinträchtigung leben? Wir haben zwei begleitet.

Beim Kundendienst der SOB gehen pro Jahr über 400 Mitteilungen ein. Meist melden sich Reisende, die mit einer Dienstleistung unzufrieden sind. Wir sehen in jeder Rückmeldung eine Chance, uns zu verbessern. Manchmal mit Erfolg, manchmal ohne.

Bauen geht nicht ohne Geräuschkulisse. SOB-Gesamtprojektleiter Richard Enz stellt sich den Fragen rund um den Baulärm während des «Cluster Süd 2017».

Peter Bruderer ist einer der Schweizer Bahnspezialisten in Sachen Konstruktion und Herstellung von Zügen. Er ist als Flottenmanager für die Beschaffung des neuen Rollmaterials für den Voralpen-Express verantwortlich. Nicht alltäglich dieses Projekt und ein Fulltime-Job, unter dem man sich vorerst vielleicht wenig vorstellen kann.

Der Voralpen-Express feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt aber, dass die beliebte Zugstrecke bereits vor 1992 bestanden hat. In den folgenden Zeilen nehmen wir die Vergangenheit des Voralpen- Express genauer unter die Lupe.

Wieder einmal nimmt die SOB in der Schweizer Bahnlandschaft eine Vorreiterrolle ein. Als erstes Bahnunternehmen setzt sie auf ihrer Strecke die neu entwickelte Ohrenschwelle ein. Das SOB-Netz eignet sich wegen der engen Kurvenradien besonders für diesen Pilotversuch, und die neuen Schwellen sollen – für die SOB nicht ganz unwesentlich – die Unterhaltskosten senken.

Unter dem Service-Zentrum in Samstagern tut sich auf ungefähr 5800 Quadratmetern (entspricht der Fläche von rund 4,5 Olympiaschwimmbecken) eine eigene Welt auf. Fein säuberlich sortiert und beschriftet liegen im unterirdischen Lager über 27 000 verschiedene Artikel. Ein Blick in den Gemischtwarenladen offenbart manch Kurioses.

In jeder Ausgabe lassen wir hier einen unserer Mitarbeitenden zu Wort kommen und geben ihnen mit einem kurzen Porträt ein Gesicht. Dieses Mal interessiert uns das Hobby von Hugo Abegg. Der Fachspezialist für Qualität, Risiko, Sicherheit und Umwelt (QRSU) verbringt seine Freizeit gerne inmitten von staubigen Sägemehlringen, schwitzenden Schwingern und schnaubenden Munis.

SOB Schriftzug Frühling 2017

Herbst 2016

Das Aufgabengebiet des Ressorts Fahrstromversorgung (FV) ist vielseitig und erfordert sehr viel Fingerspitzengefühl. Aber auch eine gewisse Robustheit, denn das Team um Stefan Hofmann ist bei Wind und Wetter unterwegs.

Schrebergärten sind für rund 27 000 Personen in der Schweiz ein Ort der Erholung in der Natur. Die meisten der kleinen Oasen dienen dem Anbau von Obst und Gemüse. Auch entlang der SOB-Strecke befinden sich Schrebergärten. Was aber ist das Spezielle an einem Schrebergarten? Um das herauszufinden, haben wir an das eine oder andere Gartentor entlang unseres Streckennetzes geklopft. 

Man stelle sich vor: Ein voll besetzter Voralpen-Express kann um 7.28 Uhr in Wattwil nicht mehr weiterfahren. Grund ist eine Lokstörung. Betroffen sind nicht nur Reisende, die schon im Zug sitzen, sondern auch jene, die erst in Herisau zusteigen wollen. Neben der Betriebszentrale ist jetzt auch unsere Disposition gefordert, innert Minuten Lösungen zu finden und die Weiterreise der Steckengebliebenen zu organisieren. 

Bienen sind faszinierend. Ihre kleinen Körper wirken wegen ihrer Streifen, die an Tiger erinnern, und der putzigen Haare gleichzeitig abschreckend und anziehend. Wie streng diese Körper arbeiten, habe ich bei einem Besuch im Rheintal erfahren. Und erlebt, dass bei aller Liebe zu den Bienen am Ende der Draht zu Petrus entscheidet, ob es ein gutes Imkerjahr wird oder nicht. 

In jeder Ausgabe des Schriftzugs lassen wir Mitarbeitende zu Wort kommen und geben ihnen dadurch ein Gesicht. Dieses Mal interessiert uns ganz besonders das Hobby des porträtierten Kollegen Andreas Gerber. 

SOB Schriftzug Herbst 2016

Frühling 2016

Ein Zug rollt in den Bahnhof. Bevor sich die Türen öffnen, fahren wie durch Zauberhand die Schiebetritte aus. Sie überbrücken den Abstand zwischen Perron­kante und Zug. Jeder Tritt fährt genau so weit aus, wie es nötig ist, ohne dabei den Perron zu berühren. Aber woher weiss der Tritt, wie weit er ausfahren muss? Und was passiert, wenn er mal blockiert ist? 

Als Arbeitgeberin liegen der SOB die Sicherheit und Gesundheit ihrer Mitarbeitenden am Herzen. Besonders, wenn sie potenziell gefährliche Arbeiten ausführen. Wir können die Mitarbeitenden aber nicht bis Feierabend in Luftpolsterfolie verpacken. Deshalb tragen sie, wenn immer nötig, die persönliche Schutzausrüstung (PSA). Doch was genau ist die PSA?

Im SOB-Gebäude in Samstagern schrauben wir nicht nur an grossen Zügen, sondern auch an Modellen für Garten- und Parkbahnen. Für den Bau der Fahrzeuge im Kleinformat sind unsere Automatiker- und Polymechaniker- Lernenden zuständig – zuweilen mithilfe modernster Technik.

Im Winter fast schon unscheinbar zieht der Rebberg zwischen Wilen bei Wollerau und Freienbach SZ an den Fenstern unserer Züge vorüber. Der Rebberg heisst Leutschen und einer, der dort Weintrauben anbaut, ist Stefan Kümin. Ein Besuch bei ihm ist eine Lehrstunde in Sachen Weinproduktion – mit anhaltendem Abgang.

Fahrbahnpflege ist ein bisschen wie Zähne putzen. Durch die regelmässige Behandlung der Schienen, des Schotters und der Schwellen erhöht die SOB deren Lebensdauer und senkt langfristig die Kosten. Ein besonderes Augenmerk gilt den Schienen, die die ganze Last der Züge tragen. 

Sarah Schmid: Sachbearbeiterin Immobilien (bei der SOB seit August 2009) 

SOB Schriftzug Frühling 2016



Geschäftsberichte

Geschäftsbericht 2016
Ohne den öffentlichen Verkehr, man kann es nicht anders sagen, stünde die Schweiz still. 66 Millionen Kilometer legen wir täglich mit Bus oder Bahn zurück; das sind acht Kilometer für jeden einzelnen Einwohner. Die Schweiz ist ein hoch mobiles Land geworden. Ihre Züge sind weltweit bekannt für Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Sauberkeit.
Geschäftsbericht 2015
Ohne den öffentlichen Verkehr, man kann es nicht anders sagen, stünde die Schweiz still. 66 Millionen Kilometer legen wir täglich mit Bus oder Bahn zurück; das sind acht Kilometer für jeden einzelnen Einwohner. Die Schweiz ist ein hoch mobiles Land geworden. Ihre Züge sind weltweit bekannt für Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Sauberkeit.
Geschäftsbericht 2014
Die Schweiz ist eine Streberin, wenn es um die Bahnlandschaft und den internationalen Vergleich geht. Nirgendwo sonst gibt es ein derart dicht gewebtes Netz von Bahn- und Buslinien, die nicht nur in einem regelmässigen Takt verkehren, sondern dies auch fast lückenlos nach perfekt koordinierten, dichten und anschlussfreundlichen Fahrplänen.


Schriftzug Archiv

SOB Schriftzug Herbst 2015

SOB Schriftzug Frühling 2015

SOB Schriftzug Herbst 2014